Dienstag, 11. Dezember 2007

Hochwas­ser­schutz

Der 3. August 1994 wird für Proleb immer ein bedeu­tendes Datum bleiben. Aus dem Lehrergraben- und dem Prolebbach gelangten insgesamt rd. 12.000 m³ Geröll in das verbaute Gebiet. Binnen kürzester Zeit wuchs der Prolebbach zu einer äußerst bedroh­lichen Größe heran und überschwemmte bewohntes Gemein­de­gebiet mit Geröll und Schlamm.

Diese Umwelt­ka­ta­strophe gab den Start­schuß für die gewal­tigen Schutz­bauten, die in der Zwischenzeit fertig­ge­stellt wurden.


Seither wurde sehr viel für die Sicherheit der Bevöl­kerung geleistet. Durch die Zusam­men­arbeit von Bund, Land und Gemeinde wurden von der Wildbach- und Lawinen­ver­bauung mehr als 2,5 Mill Euro verbaut. Obwohl die finan­zielle Lage unserer Gemeinde nicht gerade rosig war, wurden über 11 % der Gesamt­auf­wen­dungen von Eigen­mitteln aufge­bracht