Montag, 14. Dezember 2015

Private Wasserversorgungsanlagen

In den let­zten Monat­en wur­den auf Grund unter­schiedlich­er Fragestel­lun­gen seit­ens des Lan­des Steier­mark bei ein­er Rei­he von pri­vat­en Haus­brun­nen Unter­suchun­gen durchge­führt, die üblicher­weise kein­er geset­zlichen Unter­suchungsverpflich­tung unter­liegen.

Dabei han­delt es sich um Einzel­wasserver­sorgun­gen, für die keine Regelung durch Lebens­mit­tel- oder Wasser­rechts­be­hör­den möglich ist. Fest­gestellt wurde, dass viele pri­vate Wasserver­sorgungsan­la­gen baulich nicht dem Stand der Tech­nik entsprechen und dadurch die Qual­ität des gewonnenen Wassers beein­trächtigt wird.
Auf fol­gende Infor­ma­tio­nen über den kor­rek­ten baulichen Zus­tand ein­er Wassergewin­nungsan­lage wird hingewiesen:

Haus­brun­nen und Quellen

Ergänzend ist bei Hausquellen fol­gen­des zu beacht­en:

  • Bäume und Sträuch­er im Abstand von 5 m von den äußer­sten Punk­ten der Quell­fas­sungsan­lage sind zu ent­fer­nen, damit Wurzeln die Quell­fas­sung nicht beschädi­gen.
  • Wurzel­stöcke sind fachkundig zu ent­fer­nen, die Ober­fläche ist umge­hend zu rekul­tivieren und zu begrü­nen.
  • Für Quell­sam­melschächte gel­ten grund­sät­zlich diesel­ben baulichen Anforderun­gen wie für Haus­brun­nen- (Schacht­brun­nen-) ‑bauw­erke.

Mit fre­undlichen Grüßen

Für den Lan­deshaupt­mann:

Die Abteilungslei­t­erin:
i.V. Dr. Ger­hard Neuhold eh.