Der Gottesdienst am Karfreitag wurde von Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl in der Proleber Pfarrkirche vorgenommen.
Die ursprünglichen Form des Gottesdienstes am Karfreitag ist eine Wort-Gottes-Feier. Das Kreuz steht im Mittelpunkt des liturgischen Geschehens und aus Trauer über den Tod Jesu wird ein liturgisches Fasten gehalten. In den Großen Fürbitten wird die Not der Welt vor Gott getragen.
Die Elemente der Feier sollen tiefer hineinführen in das Verstehen der Osterfeier.
Die Karfreitagsliturgie ist der zentrale Gottesdienst im Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu Christi, typischerweise gefeiert um 15 Uhr. Sie ist von Stille, Trauer und Kreuzverehrung geprägt.
Ablauf der Karfreitagsliturgie:
- Eröffnung: Priester in roten Gewändern ziehen in Stille ein, Niederwerfung vor dem Altar als Zeichen der Demut.
- Wortgottesdienst: Lesungen, gesungene Passion nach Johannes, feierliche Große Fürbitten für Kirche und Welt.
- Kreuzverehrung: Enthüllung des Kreuzes („Seht das Holz des Kreuzes…“) und Verehrung durch die Gemeinde.
- Kommunion: Kommunionfeier mit den am Gründonnerstag konsekrierten Hostien.
- Abschluss: Stiller Auszug, keine Orgelmusik und auch kein Glockengeläut.
Dr. Wilhelm Krautwaschl wurde am 5. März 1963 in Gleisdorf, Steiermark geboren und seit 2015 Diözesanbischof der Diözese Graz-Seckau.
Quelle: Wikipedia
