Samstag, 4. April 2026

Fleischweihe in Köllach

Die Speisensegnung (oft Fleischweihe) ist ein katholischer Brauch am Karsamstag oder Ostersonntag, bei dem Speisen für das Osterfrühstück geweiht werden. Gläubige bringen Schinken, Eier, Brot, Kren (Meerrettich) und Salz in einem Weihkorb zum Weihplatz oder auch in die Kirche. Der Brauch symbolisiert das Ende der Fastenzeit und die Gemeinschaft mit dem Auferstandenen, um den österlichen Neubeginn zu feiern.

Die traditionelle Osterspeisensegnung in Köllach wurde am Karsamstag, dem 4. April 2026 von Mag. Christian Mauschitz vorgenommen.
Dieser Brauch ist besonders stark in Österreich, Südtirol, Polen und Teilen Süddeutschlands verbreitet.

Symbolik:

  • Brot: Jesus Christus als das „lebendige Brot“.
  • Eier: Symbol für neues Leben und die Auferstehung.
  • Lamm: Symbol für den Sieg über den Tod.
  • Kren (Meerrettich): Steht für die Bitterkeit des Lebens.
  • Zeitpunkt: Meist am Karsamstag oder in der Osternacht.
  • Ursprung: Der Brauch ist seit dem 7. Jahrhundert bezeugt.

Die Segnung wird von einem Priester oder Diakon durchgeführt, in manchen Gemeinden erfolgt sie auch in der Familie zu Hause.