Freitag, 22. Februar 2019

Bildstöcke und Gedenk­stätten

Mit dem u.a. Link können Sie sich ein PDF-File mit der Übersicht der in der Gemeinde Proleb befind­lichen Kapellen, Bildstöcke und Gedenk­stätten herun­ter­laden.
Die Übersicht beinhaltet die GPS-Koordi­naten für Google-Maps, damit Sie die angege­benen Orte leichter auffinden können.

Download: Kapellen, Bildstöcke und Gedenk­stätten

Kapellen in Proleb

Blin Kapelle
Beim Forsthaus Blin (Oberbacher im Kletschach­graben) steht diese, im 18. Jht. erbaute und der Familie gewid­meten Kapelle.
Bildstock Kletschach, 47.417173, 15.150061
Dieser Bildstock steht im Kletschach­graben und erinnert an einen alten geschlä­gerten Baum.
Bildstock Alfred Fast, 47.415725, 15.112338
Der Bildstock ist Herrn Alfred fast gewidmet und steht auf dem Grund­stück der Fam. Strohnegger.
Braut­kasten, Seehöhe 1194 m: 47.432345, 15.110953
Um etwa 1850 war die Bauern­tochter vom Atzlerhof mit ihrem Heiratsgut, dem Braut­kasten, mit einem “Zweira­del­karren” über die Kletscha­chalm nach Proleb unterwegs. Am Kohlsattel scheuten die Ochsen und der Karren stürzte um. Die Braut wurde zu Boden geschleudert und vom Braut­kasten erschlagen.
Floriani Kapelle, vorm. Nebauer Kapelle 47.398371, 15.136355
Die Kapelle befindet sich zwischen der Pfarr­kirche Proleb und dem Friedhof, auf dem Grund der Fam. Nebauer. Am mächtigen Kreuz ist die Jahreszahl 1887 vermerkt. Ursprünglich eine Dreifal­tig­keits­ka­pelle, was an den Glasfenstern an der Südseite erkennbar ist. 1984 Renovierung durch die Gemeinde.
2011 komplette Sanierung durch die Gemeinde und der Freiwil­ligen Feuerwehr. Nunmehr dem “Heiligen Florian”, dem Schutz­patron der Feuerwehr gewidmet.
Haindler Kapelle, 47.405855, 15.132805
Die Haindler Kapelle wurde 1986 errichtet und der Hl. Barbara geweiht.
Hintereck Kapelle 47.434088, 15.151553
1980 wurde diese Kapelle auf dem Grund der Almge­nos­sen­schaft errichtet und dem Hl. Leonhard geweiht. Der heilige Leonhard zählt zu den meist­ver­ehrten Heiligen Europas. Er ist Haupt­hei­liger der alpen­län­di­schen Bauern, besonders Pferde- und Rinder­patron.
Huama Kapelle 47.426103,15.156131
Diese Kapelle steht in der Penggen und wurde nach einem fürch­ter­lichen Brand, bei dem wie durch ein Wunder nur das Wohnhaus verschont blieb, im 18. Jht. gebaut und ist dem Hl. Erhard geweiht.
Die Familie Steiner renovierte die Kapelle als Besitzer im Jahre 1956.
2018 wurde erneut eine größere Renovie­rungs­kam­pagne mit neuer Schin­del­de­ckung vorge­nommen.
Johannes Kapelle  47.40138, 15.113066
Ein Relikt aus der Bergbauzeit ist die Johannes Kapelle am Veitsberg. Grund­be­sitzer ist die VOEST-ALPINE. 1990 wurde sie renoviert.
Kreuzleit’n Kapelle, 47.417533, 15.110541
Diese Kapelle wurde anfangs des 18. Jht. auf der Irrnthaler Kreuzleit’n errichtet. Besitzer ist die Familie Strohnegger.
Marien­ka­pelle, 47.396981, 15.135593
Die Marien­ka­pelle an der Landes­straße im Ortskern gelegen, eine Station bei der Fronleich­nams­pro­zession, ist der Hl. Maria geweiht. 1994 wurde die Kapelle von der Gemeinde renoviert.
Durch die Gemeinde wurde 2011 die Beleuchtung instal­liert.
Marti­ni­ka­pelle,  47.400535, 15.143728
Die 1811 erbaute Kapelle befindet sich an der Landes­straße (vor der Ausfahrt Proleb Richtung Köllach) und  war lange Zeit Treff­punkt der Wallfahrer aus St. Dionysen und Niklasdorf. Sie wurde 1963 von Fam. Aichbauer und einigen Nachbarn wieder errichtet.Die Marti­ni­ka­pelle befindet sich nun im Besitz der Fam. Maria und Herwig Pongratz, welche 2008 eine Komplett­sa­nierung durch­führten.
Wolfgang Kapelle,  47.399915, 15.158016
Diese Kapelle wurde 1986 von der Köllacher Bevöl­kerung errichtet und ist dem Hl.Wolfgang gewidmet.

HL. WOLFGANG, BISCHOF VON REGENSBURG (924 – 994):
Der Legende nach rodete er am Wolfgangsee eigen­händig einen Wald, um dort eine Kirche zu bauen. Darum verehrten ihn u.a. die Köhler. In unserem Ort gab es früher viele Kohlen­meiler, wovon auch der Name „Köllach” stammt.

Oberdo­me­rauer Kapelle,  47.410513, 15.171982
Diese Kapelle wurde vermutlich im 18. Jht. errichtet. Besitzer ist die Familie Reissner, vlg. Oberdammer.
Pauscher Kapelle, 47.420303, 15.113813
Diese Kapelle wurde von Familie Pauscher (vlg. Oberbacher im Prent­graben) im Jahr 1981 errichtet und der Hl. Maria geweiht.
Trasgner Kapelle,  47.405651, 15.119548
Die dem Viehpatron St. Leonhard geweihte Kapelle gehört zur Landwirt­schaft Brandner (vlg. Meisen­bichler). Früher gehörte sie zum Anwesen Trasgner.
Gedenk­stätte St. Veit,  47.40088, 15.115481
Diese Gedenk­stätte wurde 1978 von Pfarr­mit­ar­beitern auf dem Standort der im Jahre 1903 wegen Baufäl­ligkeit gesprengten Pfarr­kirche erbaut. Jeden Veits­sonntag wird hier ein Gottes­dienst gefeiert.
Wiespointner Kapelle
1917 wurde diese Kapelle von Fam. Edels­bacher errichtet und der Hl. Maria geweiht.
Aufbahrungskapelle ProlebAufbah­rungs­ka­pelle,  47.398369,15.136350
Im Jahr 2011 durch die Gemeinde nach den Plänen von Bmstr. Siegfried Günther errichtet.
Die Kapelle dient ausschließlich der Aufbahrung.
Sie ist für manche Menschen ein wichtiges Element der Trauer­arbeit und kann die Trauer­be­wäl­tigung unter­stützen.
Kapelle ‘Hl. Barbara’,  47.395495, 15.124795
Diese Kapelle steht am Platz des ehem. Nuchten­schachts und wurde von freiwil­ligen Initia­toren und Helfern  2014/2015 gebaut. Die Einweihung wurde am 13. September 2015 von Pfarrer Monsi­gnore Dr. Markus J. Plöbst und Pfarrerin Mag. Julia Moffat vorge­nommen.
Die feder­füh­renden Initia­toren und Ausfüh­renden waren Taferner Johann, Rebernig Erich, Leitold Hubert, Praprotnik Günter sowie Florjancic Johann.
Hohes Kreuz,  47.411704, 15.15787
Das hohe Kreuz steht am Weg nach Hinter­penggen und wurde nach einem Unfall errichtet. Der Überlie­ferung nach wurde an dieser Stelle ein Ochsen­ge­spann von einem Blitz erschlagen.