Sonntag, 13. September 2015

Bildstockeinweihung

Der Garten­vere­in Nucht­en­schacht lud am 13. Sep­tem­ber 2015 die Bevölkerung zur Bild­stock­ein­wei­hung zu Ehren der Heili­gen Bar­bara her­zlich ein.

Har­ald Tis­chhardt gewährte in seinen Aus­führun­gen einen tief­er­en Ein­blick über die Aktiv­itäten und Hin­ter­gründe rund um den sein­erzeit sehr aktiv betriebe­nen Berg­bau.
Pfar­rer Mon­signore Dr. Markus Plöb­st und Pfar­rerin Mag.a Julia Mof­fat über­mit­tel­ten in ihren leicht ver­ständlichen Aus­führun­gen die Bedeu­tung der­ar­tiger Bild­stöcke.

Der Schacht wurde nach dem Mon­tanis­ten und Bergrat Josef Nucht­en benan­nt, der im Draschebau Mitte des 19. Jahrhun­derts fortschrit­tliche Abbaumeth­o­d­en ein­führte und zweck­mäßige Wasch- und Sieban­la­gen errichtete.
Der Nucht­en­bau gehörte als östlich­ster Aus­läufer des See­grab­n­er Reviers zum Draschebau.
1872 erfol­gte das Abteufen des Nucht­en­schacht­es, der eine Tiefe von 150 m aufwies. Der Förder­turm war teil­weise aus Holz gebaut und stand bis 1951 im Ein­satz.
Die Schachtan­la­gen wur­den ein Jahr später ver­stürzt.