Kundmachung
Donnerstag, 8. Juli 2021

Bauverhandlung

Kundmachung und Ladung zur Bauverhandlung

Mit der Eingabe vom 06. Juli 2021 hat die Bauwer­berin, Frau Sabine Hech­er ein Ansuchen für die Errich­tung eines Zu- und Umbaus beim beste­hen­den Gebäude, Auf­stel­lung ein­er Wärmepumpe, Vor­nahme von Gelän­de­v­erän­derun­gen, Nutzungsän­derung von Schweinestall zu Tech­nikraum, Abstell­raum und Lager sowie Nutzungsän­derung von Lan­dar­beit­er­woh­nung zu ein­er betrieb­szuge­höri­gen Wohnein­heit auf dem Grund­stück Nr.: 186, EZ 11, KG 60346 Pro­leb, gemäß § 22 Abs. 1 Stmk. Bauge­setz 1995, LGBI.Nr.: 59/1995 i.d.g.F., einge­bracht.

Hierüber wird im Sinne der §§ 39 bis 44 All­ge­meines Ver­wal­tungsver­fahrens­ge­setz 1991 — AVG, BGBl.Nr. 51 i.d.g.F., i.V.m. dem § 24 Abs. 1 Stmk. Bauge­setz die örtliche Erhe­bung und mündliche Ver­hand­lung

für Dienstag, den 03. August 2021

mit dem Zusam­men­tritt an Ort und Stelle um 10:00 Uhr ange­ord­net.

Ver­hand­lungsleit­er: Bürg­er­meis­ter Wern­er Scheer

Gemäß § 27 Abs. 1 Stmk. Bauge­setz und § 42 Abs. 1 AVG behal­ten nur jene Nach­barn Parteis­tel­lung, die spätestens am Tag vor der Ver­hand­lung bei der Behörde oder während der Ver­hand­lung Ein­wen­dun­gen im Sinne des § 26 Abs. 1 Stmk. Bauge­setz (sub­jek­tiv- öffentlich-rechtliche Ein­wen­dun­gen) erhoben haben. Später vorge­brachte Ein­wen­dun­gen find­en daher im weit­eren Ver­lauf keine Berück­sich­ti­gung.

Hin­weis:
Ein Nach­bar, der seine Parteis­tel­lung gemäß § 27 Abs. 1 Stmk. Bauge­setz ver­loren hat und glaub­haft macht, dass er durch ein unvorherge­se­henes oder unab­wend­bares Ereig­nis ver­hin­dert war, rechtzeit­ig Ein­wen­dun­gen im Sinne des § 26 Abs. 1 zu erheben, und den kein Ver­schulden oder nur ein min­der­er Grad des Verse­hens trifft, kann bin­nen zwei Wochen nach dem Weg­fall des Hin­derniss­es seine Ein­wen­dun­gen auch nach Abschluss der Bau­ver­hand­lung vor­brin­gen, und zwar

  1. bis zum Ablauf von acht Wochen ab tat­säch­lichem Baube­ginn oder
  2. ab Ken­nt­nis der bewil­li­gungspflichti­gen Nutzungsän­derung, läng­sten jedoch bis zum Ablauf eines Jahres ab durchge­führter Nutzungsän­derung.

Der Nach­bar ist vom Zeit­punkt sein­er Ein­wen­dung an Partei. Solange über das Bauan­suchen noch nicht entsch­ieden wurde, sind Ein­wen­dun­gen, wie oben ange­führt, von der Behörde in gle­ich­er Weise zu berück­sichti­gen als wären sie in der mündlichen Ver­hand­lung erhoben wor­den. Dem Ansuchen würde stattgegeben wer­den, sofern sich nicht von Amts wegen Bedenken dage­gen ergeben.
An der Ver­hand­lung teil­nehmende Vertreter beteiligter Stellen oder Per­so­n­en haben sich rechtzeit­ig mit den erforder­lichen Weisun­gen und Ermäch­ti­gun­gen zu verse­hen, um bindende Erk­lärun­gen abgeben zu kön­nen.

Etwaige Vor­be­halte hin­sichtlich nachträglich­er Erk­lärun­gen kön­nen gemäß den vor ange­führten Bes­tim­mungen nicht berück­sichtigt wer­den. Die Nach­barn und son­stige Beteiligten wer­den ein­ge­laden, sofern sie etwas vorzubrin­gen beab­sichti­gen, bei der Ver­hand­lung zu erscheinen.
Die für das Ver­fahren ein­gere­icht­en Unter­la­gen liegen bis zum Tag vor der örtlichen Erhe­bung während der Parteiverkehrszeit­en im Gemein­deamt zur all­ge­meinen Ein­sicht auf.

Dieser Artikel wird bis Mittwoch, 4. August 2021 7:00 Uhr aktuell gehalten!